New York – die Stadt, die niemals schläft

Wer zum ersten Mal mitten in Downtown New York steht, ist von der Geschwindigkeit, der Hektik und den Menschenmassen beeindruckt. Hier rennt man, statt zu gehen, jeder hat es eilig, über allem die Geräuschkulisse von Autohupen und Sirenenheulen. Und natürlich blinkende Werbung wohin man sieht.

New York ist auf den ersten Blick nicht gerade entspannend, aber aufregend und einmalig allemal. Noch einmal gesteigert ist diese Phänomen in der besinnlichen Weihnachtszeit. Funkelnde Sternemeere, Jingle Bells in Dauerschleife und Massen an kaufwilligen Kunden. Ob man das noch heimelig findet, muss jeder selbst entscheiden, für viele ist ein Besuch im weihnachtlichen New York ein Must-Do, schließlich will man die Kulissen der Weihnachtskomödien für die ganzen Familie auch einmal in echt sehen.

Die Highlights von New York

Big Apple an der Ostküste der USA wird spätestens mit Frank Sinatras „New York, New York“ die Stadt, die niemals schläft. Die pulsierende Metropole ist ein Ort der Kontraste, ein Schmelztiegel der Kulturen und Hochburg an Sightseeing und Shopping. Es gibt ein Phänomen beim New-York-Besuch, das viele erleben: Man geht um die Ecke und hat ein Déjà-vu-Gefühl. War ich hier schon einmal? Das kenne ich doch! Und das ist ganz einfach erklärt: Es gibt kaum Ecken in der Stadt, vor allem nicht in den hochfrequentierten Teilen, die nicht schon unzählige Male Kulisse von Filmen waren. Von Kevin,Tiffany oder Harry und Sally – sie alle waren hier.

New York City ist in fünf Bezirke eingeteilt: Manhattan, Queens, Staten Island, Bronx und Brooklyn. Sie sind durch Brücken und Tunnel miteinander verbunden, denn New York City wird durch den Hudson River, den Harlem River und den East River vom Festland getrennt. Das Wahrzeichen der Stadt ist sicherlich die Freiheitsstatue auf Liberty Island. Eine Fahrt auf die Insel gehört zum Standardprogramm der meisten Besucher und die Aussicht auf die Wolkenkratzer von Manhattan vom Wasser aus ist wirklich etwas
Besonders.

Brooklyn Bridge New York
Brooklyn Bridge New York

Auch die Brooklyn Bridge, die längsten Hängebrücke der Welt, gehört ebenso wie der Besuch des Times Square zu den Highlights einer New-York-Reise. Nur einen Katzensprung vom Times Square entfernt, befinden sich die unzähligen Theater des Broadways, in denen Theater- und Musicalaufführungen geboten werden.

Die beste Aussicht hat man, wie immer, von oben. Das Empire State Building gehört auch 75 Jahre nach seiner Errichtung zu den höchsten Wolkenkratzern der Welt und ist der Klassiker für Ausblicksuchende. Vom. 86. Stockwerk bietet sich ein faszinierende Ausblick. Doch New York besteht nicht nur aus Wolkenkratzern, sondern vor allem auch aus zahlreiche Parks, der bekannteste ist sicher der größte unter ihnen: der Central Park mitten in Manhattan.

In der Stadt lassen sich auch weltberühmte Kunstwerke aus der Nähe betrachten. Mit mehr als 100 Museen ist New York eine Goldgrube für Kunstfans. Der Besuch des Museum of Modern Art, kurz MoMA, gehört mit den Kunstwerke von Andy Warhol oder Picasso zu den Publikumslieblingen.

Sternenlicht von Vincent Van Gogh im Museum of Modern Art New York
Sternenlicht von Vincent Van Gogh im Museum of Modern Art New York

Ein ganz besonderer Park: High Line Park

Ein besonders schönes Projekt in Sachen Nachhaltigkeit ist ein außergewöhnlicher Park. Der High Line Park in Manhattan befindet sich auf einer vor 30 Jahre stillgelegten Hochbahntrasse. Die Hochtrasse sorgte dafür, dass die Menschen sicher vom ehemaligen

High Line Park
Stadtpark auf Eisenbahnschienen in Manhattan

Schlachthausviertel in die Stadt und umgekehrt kamen. In den 90er-Jahren veränderte sich sich das Schlachterviertel zum Szenebezirk. Das verrufene Backstein-District wurde saniert, Bars und Boutiquen folgten. Heute dient die Trasse der Erholung. Die Hochbahntrasse wurde zwischen 2006 und 2014 zu einem besonderen Park umgestaltet. Schienen und Gleisbett bleiben in vielen Bereichen erhalten, die Eingänge sind zur Hälfte barrierefrei. Viel Grün, Bäume, Beete, Wiesen und Ruheplätze werden zum Picknicken, für die Mittagspause und zum Sundowner genutzt. Nachhaltiger kann eine ehemalige Bahntrasse kaum genutzt werden.

Ob man den Besuch in New York zum Shoppen, Clubbing, Sightseeing oder für Kultur nutzt: Wer die Highlights der Stadt abgehakt hat, sollte es wagen, sich treiben zu lassen, Einheimische nach ihren Favoriten zu fragen und einfach aufs Bauchgefühl zu hören. Nur so findet man die Ecken einer Stadt, die man nicht in jedem Top-10-Beitrag findet.

Kulinarisches nicht nur im Big Apple: Sandwich, Stulle, Smörrebröd – Der Siegeszug der belegten Brote

Titelbild: Panorama von New York City © Depositphoto – Noel Moore

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