PHÄNOMEN OVERTOURISM

Rubrik Fremd gelesen in Bild der Frau

Reisen ist ein Privileg und wichtig, um den eigenen Horizont zu erweitern. Einige Ziele auf der Welt muss man einmal im Leben gesehen haben – heißt es jedenfalls. Doch gerade weil einige Orte eine große Anziehungskraft haben, werden sie zum immer größeren Problem. Sie sind mittlerweile starke Touristenmagneten und dadurch völlig überfüllt.

Dieses Phänomen nennt man Overtourism – an einige Orte sollte man deshalb am besten gar nicht mehr reisen. Das jedenfalls empfiehlt der amerikanische Reiseführerverlag Fodor’s Travel. Er gibt jedes Jahr die No-List heraus mit Zielen, die man für den Urlaub meiden sollte. Einige davon zeigen wir Ihnen hier.

Overtourism: An diese überfüllten Orte sollten Sie nicht reisen

Hunderte Jahre reisen Menschen von A nach B und schauen sich andere Länder, Kulturen und Sehenswürdigkeiten an. Mit der Digitalisierung und Globalisierung wurde das Reisen einfacher als jemals zuvor. In den Zehnerjahren kam der Selfie-Trend dazu: Immer mehr Menschen fotografieren sich vor beeindruckender Kulisse, sodass auch immer mehr Reiseblogger*innen das Potenzial erkennen und Fotos auf Social Media posten.

Die Folge: Völlig überlaufene Destinationen, die Urlaub nur noch in Stress ausarten lassen. Auch in Anbetracht des Klimawandels ist Overtourism kritisch zu sehen. An einigen Orten ist es so schlimm, dass Tourist*innen eng wie Sardinen in Städten oder an Stränden aufeinander hocken. Deshalb hat Fodor’s Empfehlungen ausgesprochen, wohin der nächste Trip besser nicht hingehen sollte.

Das sind Spaniens Tourismus-Sorgenkinder

Schlechte Nachricht für alle Fans der Lieblingsinsel der Deutschen: Mallorca findet sich auf der No-List. Vor allem der Partytourismus rund um den Ballermann macht dem Urlaubsparadies zu schaffen. Auch die Vermietung von Ferienwohnungen wurde eingeschränkt, genauso ist ein Alkoholverbot nach wie vor Thema. Die Einheimischen sind zunehmend von Tourist*innen genervt.

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Titelbild: © Depositphoto – Karl Allen Lugmayer