Rubrik Fremd gelesen in der FAZ

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In den vergangenen Jahren wurden Trinkwasservorräte nur vor den Küsten von Neuseeland, Nordamerika, Hawaii und Israel gezielt erkundet. Andere Funde geschahen stets zufällig und punktuell und boten hinsichtlich ihrer Ausdehnung kaum Informationen. In ihrer Studie von 2021 in der Zeitschrift „Reviews of Geophysics“ rechnen Geologieprofessor Aaron Micallef von der Universität zu Malta und seine Kollegen hoch, dass insgesamt eine Million Kubikkilometer Trinkwasser weltweit unter dem Meeresboden schlummern könnten. Mit dieser Menge ließe sich das Schwarze Meer doppelt und die Nordsee sogar zwanzigmal auffüllen.

Das weckt Begehrlichkeiten, denn Bevölkerungswachstum, Klimawandel und Umweltverschmutzung tragen zur wachsenden internationalen Trinkwasserknappheit in Küstenregionen bei. Könnten diese Vorkommen nachhaltig Probleme von Wasserknappheit lösen?

Tamara Worzewski hat sich für faz.net näher mit dieser Frage beschäftigt.

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Titelbild: © Depositphoto – Patey Christian