Rubrik Fremd gelesen in Süddeutsche Zeitung

Der Landkreis München will in den staatlichen Forsten Wege aufrüsten. Helfen könnte dabei ein neues Förderprogramm. Bayerns Verkehrsministerin Schreyer verspricht hohe Zuschüsse.

Mit den Radwegen im Landkreis München ist es so eine Sache. Es werden immer wieder neue Verbindungen gebaut und eröffnet, zuletzt etwa der erste Abschnitt der Radhauptverbindung zwischen Sauerlach und Deisenhofen im südlichen Landkreis oder der Radweg in Grasbrunn zum Sportpark und der Radweg im Ayinger Ortsteil Großhelfendorf an der dortigen Kreisstraße. Von dem einen großen Prestigeprojekt im Landkreis aber ist noch kein einziger Meter gebaut: dem Radschnellweg von der Grenze der Landeshauptstadt in den Norden in die Universitätsstadt Garching und die Stadt Unterschleißheim.

Vielleicht setzt Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer auch deshalb auf eine neue Strategie, die sich in ihrem Programm „Radoffensive Bayern“ wiederfindet, das die CSU-Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr Ende vergangenen Jahres aufgelegt hat: Dort findet sich das Förderprogramm „Radwege im Wald“ wieder, das die Aufwertung von bestehenden Forst- und Waldwegen zu asphaltierten Radwegen zum Ziel hat. Im Landkreis könnte das vor allem im Süden zu Verbesserungen führen, das Landratsamt München hat in den drei Forstgebieten des Landkreises – Forstenrieder Park bei Neuried, Grünwalder Forst und Perlacher Forst bei Unterhaching – „dringenden Handlungsbedarf“ ausgemacht, um die Infrastruktur für Radler zu verbessern. An diesem Dienstag, 1. Januar, wird sich der Mobilitätsausschuss des Kreistags mit dem Förderprogramm der Staatsregierung befassen und voraussichtlich die Aufnahme der drei Waldgebiete in die Maßnahme beschließen. Die Staatsministerin verspricht beim Umbau von Forst- in befestigte Radwege Zuschüsse von bis zu 90 Prozent der Kosten.

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